Online-Seminar

Digitales Museumsmarketing

Grundlagen • Strategien • Kanäle • Formate • Kosten

Digitales Museumsmarketing

Die Prognosen für 2021 sind eindeutig: Erstmals wird der Anteil digitaler Werbung in den Gesamtbudgets von Marken und Unternehmen die 50% Marke überschreiten. Auch für den Kultur- und Eventbereich steht somit in der nahen Zukunft ein solcher Medienwandel bevor. Ein Grund mehr, sich bereits jetzt auf diese digitale Transformation im Kulturmarketing einzustellen, denn bislang haben sich nur die wenigsten Kultureinrichtungen und Veranstalter intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt. Um Kommunikator*innen und Entscheider*innen im Museumsbereich einen umfassenden systematischen Überblick über Grundlagen, Perspektiven und wirkungsvolle Strategien bei der Nutzung digitaler Kanäle zu vermitteln, haben wir den Crashkurs: Digitales Kultur- und Eventmarketing entwickelt. In diesem zweitägigen Online-Seminar gehen wir intensiv auf alle aktuell und zukünftig relevanten Kanäle ein, zeigen auf, wer sie nutzt und wofür, welche kostenlosen Strategien es gibt und auf welcher Basis bezahlte Werbung möglich ist. Zudem geben wir den Teilnehmer*innen im Rahmen der enthaltenen Fragerunden konkrete Tipps und strategische Empfehlungen für ihre eigenen Projekte mit. Der Kurs vermittelt das notwendige Grundverständnis, um die eigene Arbeit, Angebote und Aufträge inhatlich und strategisch besser bewerten und auswerten zu können.

Die Kursinhalte

Grundlage für das Seminar ist eine auf Museen angepasste und erweiterte Version unseres Crashkurs: Digitales Kultur- und Eventmarketing. Für den Sondertermin haben wir die Inhalte des Seminars auf die konkrete Anforderungen und Aufgabenstellungen im Museumsbetrieb ausgerichtet und um viele Praxisbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten für Museen ergänzt, auf die wir in unseren allgemeinen Seminaren nicht so ausführlich eingehen konnten.

Neben einem Überblick zu den Grundlagen von digitalen Kanälen, organischen Reichweiten, Algorithmen und datenbasiertem Marketing sind folgende Themenschwerpunkte für das Seminar geplant:

Folgende Themen sind für das Seminar geplant:

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Facebook, Instagram und Co.: Wie können Museen die sozialen Medien erfolgreich für sich nutzen, ohne dabei in ein reines Sendeverhalten zu verfallen oder nur unter einer Glocke bereits hochinterressierter Menschen zu kommunizieren? Wie kann die Zielsicherheit und Sinnhaftigkeit der eigenen Aktivitäten ausgewertet werden?

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Stories, Reels, Insta-TV und Guides: Wie Museen die vielfältigen Instagram-Funktionen sinnvoll einsetzen können. Wo lohnt sich der Arbeitsaufwand und was ist nicht zielführend?

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100.000 Besucher jährlich aber nur 10.000 Abonnenten: Warum es auch große Museen kaum schaffen über redaktionelle Beiträge in sozialen Medien neue Besucher*innen zu gewinnen und wie es trotzdem gelingen kann.

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Touristische Besucher machen für viele Museen eine wichtige Besuchergruppe aus, die sich aber kaum über digitale Kanäle erreichen oder als langfristig binden lässt. Wie kann es trotzdem gelingen, erfolgreich mit diesen Zielgruppen zu arbeiten?

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Sichtbar sein, aber wo? 10 Fragen, die Museen sich stellen sollten, bevor sie einen neuen Kanal wie Instagram, Youtube, Pinterest oder Tiktok für sich erschließen?

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Deutsch oder Englisch? Regional oder international? Wie entscheidet man sich bewusst für seine Zielgruppen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

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Gesucht, gefunden: Wann und wie Google-Werbung für Museen relevant ist und welche Strategien sinnvoll sind.

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Youtube Kanäle: Warum reine Anwesenheit nicht automatisch zur Sichtbarkeit führt und wie eine lokale Youtube-Strategie für Museen aussehen kann.

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Pädagogische Programme an Lehrer:innen und Erzieher:innen auf Social Media ankündigen. Warum diese Idee einen Haken hat.

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Pinterest vs. Tiktok? Warum die Bildersuchmaschine für Museen langfristig viel effektiver ist. 

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Wofür digitale Angebote? Wie hochwertige Inhalte zielführend und nachhaltig in die Gesamtkommunikation eingebettet werden können, anstatt neue Produkte zu erfinden, die zu digitalen Ladenhütern werden.

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Influencer oder Influenza? Wie bekannte Persönlichkeiten zu authentischen Markenbotschaftern werden können und welchen Trends man nicht hinterherlaufen sollte.

Im ersten Abschnitt des Seminars vermitteln wir einen umfassenden Überblick über Grundlagen, Strategien, Formate und Kosten des digitalen Kulturmarketings.

Im zweiten Abschnitt gehen wir detailliert auf alle relevanten Kanäle ein. Diese beinhalten Facebook, Instagram, Google Ads, YouTube, Twitter, Display- Netzwerke (Bannerwerbung), LinkedIn, Pinterest, Snapchat, TikTok und Spotify.

Ablauf und Termine

Termin Juni: Museumsmarketing (zweiteilig)

Teil 1: Donnerstag, 17.06. von 09:00 bis 14:00 Uhr
Teil 2: Freitag, 18.06. von 09:00 bis 14:00 Uhr
Dauer: 2 x 5 Stunden  (inklusive Pause)

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Plattform

Zoom

Teilnehmerzahl

begrenzt auf 30 Teilnehmer

Teilnahmegebühr

Aktueller reduzierter Preis (Teil 1 + Teil 2):  400 Euro*
(Reguläre Teilnahmegebühr: 750 Euro*)

*zzgl. MWST

Für Teilnehmer*innen unseres Mentoring-Programms ist die Anmeldung kostenfrei.

Für wen ist dieses Seminar relevant?

Direktoren, Pressesprecher, Marketing- und Kommunikationsleiter sowie Social Media- und Content Manager (w/m/d) im Museumsbereich.

Seminarleitung

Seminarsituation

Martin Juhls

Experte für Kulturmarketing und digitale Kommunikation

Teilnahme, Kursunterlagen und Zertifikat 

Mikrofon und Kamera sind für die Teilnahme nicht zwingend notwendig, aber grundsätzlich sinnvoll. Für Fragen kann stattdessen auch die Chat-Funktion genutzt werden. Alle Kursunterlagen sowie ein Mitschnitt und ein persönliches Teilnahmezertifikat werden im Nachgang digital bereit gestellt. Die Dauer des Online-Tagesseminars beträgt ca. 8 Stunden inklusive Pausen und Fragerunde. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Institutionen oder Organisationen begrenzt.

Die Anmeldung kann bis sieben Tage vor dem Termin kostenfrei und informell storniert werden. Bei späterer Stornierung werden die Gesamtgebühren fällig. Eine Umbuchung auf andere TeilnehmerInnen ist ebenfalls kostenfrei möglich.

Das Seminar kann auf Anfrage auch als In-Haus-Schulung für Verbände und einzelne Kultureinrichtungen individuell gebucht und inhaltlich angepasst werden.

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